Das Bühnen- oder szenische Fechten ist eine der bühnenspezifischen Kampfsparten, die eine spezielle Ausbildung erfordert. In der Praxis zeigt sich oft, dass Sportfechten eine denkbar ungenügende oder sogar hinderliche Voraussetzung für das szenische Fechten ist.
Ein Grund dafür ist der Unterschied in der Zielsetzung: Im Sportfechten möchte man einen Gegner bezwingen; wer den ersten Treffer gesetzt hat, ist meistens nur durch die aufleuchtende Anzeigelampe zu erkennen.

Beim Bühnenfechten hingegen geht es nicht darum, möglichst schnell einen Treffer zu erzielen. Hier arbeitet man im Rahmen einer festgelegten Choreographie, mit Partnern und mit dem Ziel diese für den Zuseher nachvollziehbar und dramaturgisch ausgearbeitet zu präsentieren.

Bühnenfechten kann als Hieb- oder Stichfechten ausgeführt werden, so erzielt man die größte optische Wirkung.
Unter Experten ist es umstritten, ob das Bühnenfechten oder das Sportfechten näher am historischen Fechten sind. Für das Sportfechten spricht, dass das Gefecht ergebnisoffen ist, man keine Angst vor Treffern haben muss und schnörkellos gefochten wird. Für das Bühnenfechten spricht, dass die Waffe meist schwerer ist und nicht nur auf das Ziel "abgekippt" werden kann, sondern durchgezogen werden muss.

Bühnenfechten und 2xdie1bitte

Auf Festen und Events aller Art bieten wir spektakuläre Choreographien und spannende Szenarien im Bühnenfechten. Auf Wunsch entwickeln wir individuelle projektbezogene Bühnenshows.
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